Vitamin D3 - Das Sonnen-Vitamin!

22.11.2018 18:32

Vitamin D3 -
Das Sonnen-Vitamin!

Jetzt ist es leider vorbei mit den schönen Sonnentagen. Der Herbst hat uns voll im Griff. Wir halten uns nicht mehr so häufig in der freien Natur auf. Die Gartenarbeit ist für das Jahr meist schon erledigt. Fürs Picknick oder lange Spaziergänge ist es zu ungemütlich. Für längere Aufenthalte im Freien ist es schlichtweg zu kalt. Die Tage werden kürzer es gibt immer mehr Tage mit viel Nebel. Und wenn die Sonne mal scheint, steht sie in unseren Breitengraden in einem ungünstig flachen Winkel zur Erde. Uns erreichen nicht mehr genügend UVB-Strahlen. Und genau diese UVB-Strahlen der Sonne sind essenziel für die Bildung von Vitamin D in unserer Haut. Viele von uns haben über die Sommermonate einen guten Speicher an Vitamin D angelegt. Von diesem Speicher zehren wir jetzt. Ab jetzt ist es noch wichtiger, das Sonnenvitamin mit der Nahrung aufzunehmen. Dies gelingt mit Lebensmitteln, die viele Vitamine enthalten, so dass unsere Speicher nicht zu schnell aufgebraucht werden oder konstant bleiben.

Das kann ich essen.

Besonders viel Vitamin D findet man in Leber oder Fisch. Hier vor allem in fettem Fisch, wie Aal, Bückling, Hering oder Lachs. Aber, wer möchte schon fast täglich Fisch essen? Oder was sagen die vielen Vegetarier und Veganer dazu?! Obst, Gemüse oder Hülsenfrüchte sind da leider sehr schlechte Vitamin D-Lieferanten.

Es ist aber nicht ausreichend, Vitamin D nur über die Nahrung zu sich zu nehmen. Es gibt zu wenige Nahrungsmittel, die die Versorgung mit Vitamin D gewährleisten. Zusätzlich muss Vitamin D durch die Sonne in der Haut gebildet oder über Supplementierung aufgenommen werden. Entweder man nimmt Lebensmittel zu sich, die mit Vitamin D angereichert sind, oder man nimmt gleich ein Vitamin D-Präparat ein. Das wohl wichtigste Vitamin D ist das Vitamin D3, das Cholecalciferol.

Das kann ich tun.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. empfiehlt, die Einnahme von 20 Mikrogramm täglich. Dieser Wert ist nur ein Mittelwert. Der genaue Bedarf ist abhängig von einigen Faktoren. Ob in der Haut genügend Vitamin D gebildet wird, ist auch abhängig vom Wohnort. Hier gibt es ein Nord-Süd-Gefälle. Menschen die im südlichen Europa leben, müssen sich eine kürzere Zeit im Sonnenlicht aufhalten, um genügend Vitamin D herzustellen als Menschen im Norden. Auch der Hauttyp ist entscheidend für die Vitamin D-Produktion in der Haut. Hellhäutige Menschen brauchen weniger Zeit, um genügend Vitamin D zu produzieren als dunkelhäutige Menschen. Auch der Lebensstyl ist wichtig für die Vitamin D- Bildung. Menschen, die sich viel im Freien aufhalten, nehmen mehr Sonnenlicht auf und produzieren daher wesentlich mehr Vitamin D als Stubenhocker.

Leider ist es so, dass im Alter ab etwa dem 65. Lebensjahr weniger Vitamin D in unserer Haut hergestellt wird. Hier ist es besonders wichtig auf eine ausreichende Aufnahme von Vitamin D zu achten. Eine Unterversorgung von Vitamin D birgt hier einige Gefahren. Das Risiko bei einem Sturz Knochenbrüche zu erleiden, ist sehr hoch, wenn die Knochen nicht mit genügend Calcium versorgt werden. Auch für den Knochenstoffwechsel, spielt Vitamin D ja bekanntlich eine entscheidende Rolle. Durch Vitamin D wird die Aufnahme von ausreichend Calcium deutlich verbessert. Präventiv können wir hier sehr viel tun, wenn wir für einen ausreichenden Vitamin D- Spiegel sorgen.

Autor: Kirsten Dittmar

Bildquelle: Fotolia

Vitamin D3.

Das Sonnen-Vitamin - damit Sie gut durch den Winter kommen.


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